Morbus Parkinson

Die Ergotherapie bei Morbus Parkinson hat in erster Linie zum Ziel, die aufgrund der Erkrankung eingeschränkten körperlichen Fähigkeiten und Bewegungen wieder zu erlernen oder durch neu erlernte Bewegungen zu ersetzen, um die Handlungsfähigkeit im Alltag bestmöglich zu erhalten.

Darüber hinaus hilft die Ergotherapie, Muskelsteifheit (Rigor) zu lindern und Folgeschäden aufgrund von Haltungsstörungen zu verhindern bzw. möglichst gering zu halten.

Je nach individueller Symptomatik können Geh- und Gleichgewichtstraining sowie Sturzprophylaxe Teil des Therapieplans sein. Des Weiteren Mimikübungen sowie Übungen im Bereich der Feinmotorik und Schreibtraining.

Gerne unterstützen wir Sie auch bei der Auswahl notwendiger Hilfsmittel (z. B. Fixierbrett, Schlüsseldrehhilfe, Rollator oder Stock) und beim Erlernen des Umgangs mit diesen.

Gemeinsam mit Ihnen als Klienten bestimmen wir Ihre individuellen Therapieziele – ganz gleich, ob Sie Ihre Arbeitsfähigkeit erhalten möchten und / oder die alltäglichen Verrichtungen (Schuhe zubinden, Essen, Anziehen, Haushaltsführung etc.) selbstständig ausüben wollen.

Wir beraten Sie auch bei der Umgestaltung des Alltags. Dazu zählt u. a. die Umgestaltung des Arbeitsplatzes (ggf. auch die Arbeitsplatzwahl) sowie ein krankheitsgerechter Wohnraum. Dazu kommen wir auf Wunsch an Ihren Arbeitsplatz oder zu Ihnen nach Hause.

Die Behandlung findet in der Regel als Einzeltherapie statt. Auch Angehörige können dort, wo es sinnvoll ist, in die Zielsetzung und Therapie einbezogen werden.

Zahlreiche Therapiemöglichkeiten werden von den Krankenkassen auf ärztliche Verordnung übernommen bzw. bezuschusst. Lassen Sie sich vorab telefonisch von uns beraten.

Übrigens: Selbstverständlich können Sie sich auch als Arbeitgeber an uns wenden, um sich über Hilfsmittel und Therapie bei Parkinson zu informieren.

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